Krakauaustausch Schuljahr 2024-2025

große Wiedersehensfreude und viele schöne Erlebnisse

Am 2. April trafen wir uns alle früh morgens am Bahnhof und schon konnte die lang ersehnte Reise beginnen. In Krakau angekommen, wurden wir an der Schule von unseren Austauschpartnern schon herzlich empfangen. Nach einem Jahr und 1150 Kilometern zwischen uns war die Wiedersehensfreude sehr groß. Noch am selben Tag fuhren wir alle gemeinsam nach Zakopane in die Berge, wo wir die nächsten zwei Tage verbrachten. Wir besichtigten den Ort, genossen die Aussicht auf die Landschaft, (aßen ganz viel Kartoffelpüree:)), besuchten einen folkloristischen Workshop, bei dem wir traditionelle Tänze kennenlernen durften und verbrachten tolle Abende zusammen. 

Am Freitagnachmittag ging es dann für uns in die Gastfamilien, bei denen wir das Wochenende verbrachten und verschiedenste Aktivitäten unternahmen. Am Samstagmorgen trafen wir uns jedoch noch einmal alle vor der Salzmine in Wieliczka. Dort bekamen wir eine Führung durch die Hallen und Gänge, die sich 327 Meter in die Tiefe erstreckten. Besonders beeindruckend waren die Statuen aus Salz und die unterirdischen Grotten. Montagmorgens ging es dann für unsere Gruppe nach Krakau in das Hotel Alf. Den restlichen Tag verbrachten wir mit dem Backen von Obwarzanki (ein traditionell polnisches Gebäck), einer Stadtrallye durch die Innenstadt und einem abendlichen Spaziergang am Wasser der Weichsel entlang (dem längsten Fluss Polens).  

Der letzte Tag begann mit einem Besuch im Schindlermuseum und einer anschließenden Führung durch das jüdische Viertel Kazimierz. Nach einer kleinen Stärkung auf dem Markt fuhren wir noch einmal zurück zur Schule, wo ein paar Sportspiele und ein abschließender Kunstworkshop auf uns warteten. Danach hieß es dann schweren Herzens Abschied nehmen, denn am nächsten Morgen brachte uns das Flugzeug wieder nach Hause. Müde, aber glücklich wurden wir dann am Bahnhof von unseren Familien abgeholt.  

Wir haben nicht nur wunderschöne Tage verbracht und zahlreiche Erinnerungen gesammelt, sondern nebenbei auch ein bisschen polnisch gelernt.  

Było pięknie!