Unter dem Motto „ABBI – The Winner Takes It All“ feierte der Abiturjahrgang 2026 des Albert-Einstein-Gymnasiums seine Abiturfeier. Die offizielle Feier fand in diesem Jahr nicht wie gewohnt in einer Veranstaltungshalle, sondern in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums statt. Damit schloss sich für viele der Abiturientinnen und Abiturienten ein Kreis: Vor acht Jahren waren sie genau hier eingeschult worden. Auf diesen besonderen Ort ging auch der stellvertretende Schulleiter Dr. Markus Schmitt in seiner Begrüßung ein. Er freute sich sehr, die Abiturzeugnisse in diesem Jahr in der Aula des AEGs überreichen zu dürfen.
Für den stimmungsvollen musikalischen Rahmen sorgten die Abiturienten Elias Hardt, Salaheddin Maazou und Colin Zimmer, die die Feier mit ihren musikalischen Beiträgen bereicherten und für eine festliche Atmosphäre sorgten.
In ihren Grußworten gratulierten der Schulelternsprecher Herr Kiefer sowie die Schülersprecherin Stella Bida den Abiturientinnen und Abiturienten herzlich zum bestandenen Abitur und würdigten die Leistungen des Jahrgangs.
Die Rede der Schulleitung stellte die Frage, was das „Alles“ eigentlich sei, das man mit dem Abitur gewinne. Dabei betonte Frau Susanne Molz, dass das Abitur keine Selbstverständlichkeit sei, sondern das Ergebnis von Begabung, Fleiß, Durchhaltevermögen und manchmal auch von der Fähigkeit, nach Rückschlägen wieder aufzustehen. Den Abiturientinnen und Abiturienten gab sie mit auf den Weg, nicht nur nach persönlichem Erfolg zu streben, sondern ihre Talente verantwortungsvoll einzusetzen. Sie wünschte ihnen nicht, dass sie „alles“ bekommen, sondern etwas viel Größeres: dass sie ihren Platz finden, dass sie ihre Begabungen entfalten, neugierig bleiben und Verantwortung übernehmen.
Für viele humorvolle Momente sorgten anschließend die Tutorinnen und Tutoren Frau Gauer, Frau Marschibois und Herr Haser. Passend zum Motto der Abiturienten ließen sie anhand ausgewählter Titel der schwedischen Popgruppe ABBA die vergangenen Schuljahre auf humorvolle Weise Revue passieren und erinnerten an viele Ereignisse und Erlebnisse.
Auch die Abiturienten blickten in ihrer Rede auf die vergangenen Jahre zurück. Stellvertretend für den Jahrgang hielten Magdalena Gillet, Scheffelpreisträgerin des Jahrgangs, und Johannes Dahlen eine ebenso humorvolle wie nachdenkliche Ansprache. Mit Witz, Charme, Dankbarkeit und persönlichen Erinnerungen ließen sie die gemeinsame Schulzeit Revue passieren und richteten zugleich den Blick in die Zukunft.
Dann folgte der Moment, auf den alle gewartet hatten: die feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse. 30 Abiturientinnen und Abiturienten erhielten von Dr. Markus Schmitt ihr „Reifezeugnis“. Mit der Traumnote 1,0 erzielte Salaheddin Maazou den besten Abschluss des Jahrgangs.
Traditionell durften sich anschließend alle Abiturienten in das Goldene Buch des Albert-Einstein-Gymnasiums eintragen – ein Zeichen der besonderen Anerkennung ihrer Leistungen. Als Geschenk der Schulleitung erhielten sie zudem eine Gerbera, die sie an ihre Schulzeit erinnern, zugleich aber auch Mut und Zuversicht für ihren weiteren Lebensweg schenken sollte.
Im Anschluss wurden zahlreiche Schülerinnen und Schüler für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet: Den Scheffelpreis der Literarischen Gesellschaft sowie den Buchpreis des Vereins Deutsche Sprache erhielt Magdalena Gillet für ihre hervorragenden Leistungen im Fach Deutsch. Für ihre besonderen Leistungen im Fach Mathematik wurden Florian Scherer (Leistungskurs) durch die Fachrichtung Mathematik der Universität des Saarlandes sowie die Deutsche Mathematiker-Vereinigung und Fabio Bartolomeo (Grundkurs) ausgezeichnet. Im Fach Englisch erhielten Elias Hardt (Leistungskurs) und Benjamin Wiebusch (Grundkurs) die Fachpreise. Für hervorragende Leistungen im Fach Informatik wurden Florian Scherer (Leistungskurs) von der Fachrichtung Informatik der Universität des Saarlandes sowie Miguel Kirsch (Grundkurs) ausgezeichnet. Im Fach Physik wurden Johannes Dahlen sowie Elias Hardt durch die Deutsche Physikalische Gesellschaft geehrt. Im Fach Chemie erhielten Salaheddin Maazou (Leistungskurs) den Buchpreis und die Mitgliedschaft der Gesellschaft Deutscher Chemiker sowie Elias Hardt (Grundkurs) eine Mitgliedschaft der Gesellschaft. Für seine Leistungen im Fach Biologie wurde Salaheddin Maazou ausgezeichnet. Im Fach Erdkunde wurden Robert Hütter und Florian Scherer geehrt. Den Preis des Verbandes der Historiker Deutschlands erhielt Lenis-Fuad Kabashi für seine Leistungen im Fach Geschichte. Für das Fach Politik wurden Robert Hütter (Leistungskurs) und Magdalena Gillet (Grundkurs) ausgezeichnet. Als Kursbeste wurden Robert Hütter sowie Salaheddin Maazou durch den Regionalverband Saarbrücken geehrt.
Eine besondere Überraschung hatten die Abiturienten schließlich noch für die Schulleitung und ihre Lehrerinnen und Lehrer vorbereitet: Jede Lehrkraft erhielt als Dankeschön eine Sonnenblume. Damit verabschiedete sich der Abiturjahrgang 2026 mit demselben Geschenk vom Albert-Einstein-Gymnasium, das viele von ihnen acht Jahre zuvor zur Einschulung von ihren Lehrerinnen und Lehrern erhalten hatten – ein berührendes Zeichen der Dankbarkeit und ein schöner Kreis, der sich schloss.
Charmant und souverän führten Lilly Kleinert,Louisa Hiesz und Antonia Kiefer durch das abwechslungsreiche Programm.
Im Anschluss an die offizielle Feier lud die Schule zu einem Empfang ein, bei dem Familien, Freunde, Lehrkräfte und Gäste den Abiturientinnen und Abiturienten persönlich gratulieren konnten. Danach feierte der Abiturjahrgang gemeinsam mit dem Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasium in der Kyllberghalle weiter.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die zum Gelingen dieser Abiturfeier beigetragen haben. Ein besonderer Dank geht an den Förderverein des Albert-Einstein-Gymnasiums, der nicht nur zahlreiche Preise gestiftet, sondern die Feier auch finanziell unterstützt hat.



















