Als wir endlich in Brest ankamen, war die Aufregung groß. Am Bahnhof warteten unsere französischen Gastfamilien mit offenen Armen, und gleich beim ersten Kennenlernen merkten wir: Diese Woche würde etwas Besonderes werden. Den ersten Abend verbrachten wir gemütlich in unseren Familien, lernten uns kennen und fühlten uns schnell willkommen.
Am nächsten Tag durften wir das französische Schulleben hautnah erleben. Wir besuchten verschiedene Unterrichtsstunden, probierten uns im Französisch aus und merkten, dass Schule in Frankreich ganz anders funktioniert – aber trotzdem vertraut wirkt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine fand ein deutsch-französisches Sportturnier statt. Es ging weniger ums Gewinnen, sondern darum, gemeinsam Spaß zu haben. Der Tag endete mit einem großen Willkommensbuffet, bei dem alle zusammen feierten.
Besonders in Erinnerung blieb uns der Ausflug auf die Halbinsel Crozon. Am Strand spielten wir Volleyball und probierten Battle Archery aus – ein spannendes Teamspiel mit Pfeil und Bogen. Danach erkundeten wir den kleinen Ort Camaret und genossen die bretonische Küste.
Das Wochenende verbrachten wir in unseren Gastfamilien. Wir unternahmen Ausflüge, entdeckten die Umgebung und erlebten die französische Kultur auf ganz persönliche Weise.
In den nächsten Tagen erkundeten wir Brest: fuhren mit der Seilbahn über die Stadt, besuchten die Capucins, das Marinemuseum und das Océanopolis. Besonders die Bootsfahrt durch die Rade de Brest war ein echtes Highlight – der Wind, das Meer und die Aussicht machten diesen Moment unvergesslich.
Als wir uns am letzten Tag voneinander verabschieden mussten, war die Stimmung traurig, aber auch dankbar. In nur einer Woche waren aus Fremden Freunde geworden. Wir nahmen viele Erinnerungen mit nach Hause – und das Gefühl, Teil von etwas ganz Besonderem gewesen zu sein.










